Meine PVA – Gutachten

PVA Terminal Tower Linz 2009Ich bin Bezieher der Berufsunfähigkeitspension, da ich unter Depressionen leide.
Am 14. 10. war es wieder so weit: Ich war von der PVA zu einer neurologisch-psychiatrischen Begutachtung bei einem Dr. Gerold W. in Linz geladen.
Wie immer hat diese Ladung einen neuen Schub verursacht. Die Ungewissheit, das Gefühl einem wildfremden Menschen völlig ausgeliefert zu sein, Panik vor der Großstadt – da kommt Vieles zusammen.
Ich habe es geschafft, rechtzeitig beim Gutachter zu sein. Was ich dort erlebt habe, möchte ich hier schildern:

Nachdem ich, wie immer überpünktlich war, war das Wartezimmer so überfüllt, dass ich keinen Platz mehr hatte. Das hat sich auf wundersame Weise ruck zuck geändert.
Dr. W. empfand ich als unfreundlich und eiskalt. Auf dem Schreibtisch Riesenstapel an PVA-Dokumenten.
Nun, der Gutachter saß vor seinen Stapeln, das Gesicht hinter seinem Diktiergerät, hat in meinen Akten geblättert und einfach Sätze aus dem Zusammenhang gerissen.
Was er gelesen hat, hat er dann völlig verdreht in sein Diktiergerät gesprochen.
Dr. G. W. hat über vorhandenen Gutachten nur abfällig gesprochen.
An mich nur ganz kurze Fragen, die er dann ohnehin mehr oder weniger selbst beantwortet hat.
Ich war so perplex, so eingeschüchtert und sprachlos, dass ich einfach nicht fähig war, in das merkwürdige Geschehen einzugreifen.
Ich habe sogar vergessen, das Formular für die Fahrtkosten ausfüllen zu lassen, obwohl meine Finanzen das nicht zulassen…
Der ganze Spuk hat ca. 10 Minuten gedauert, dann wurde ich hinauskomplimentiert.
War das jetzt einer der berühmten Gutachter mit Genieblick? Oder einer der Wunderheiler, deren Praxis man nach 10 Minuten gesund verlässt?
Nein, also gesund hab‘ ich mich nicht gefühlt – ganz im Gegenteil.

Dass die Pensionsversicherung kategorische Ablehnungen vornimmt, zeige laut dem Verein „Chronisch krank“ die Tatsache, dass die Hälfte aller Verfahren für die Antragsteller gewonnen werden. Das bedeutet: „50% der negativen PVA-Gutachten sind schlichtweg falsch!

Dass so eine „Begutachtung“ kein vernünftiges Ergebnis hervorbringen kann, war mir sofort klar.
Naja, erst einmal wieder Zusammenbruch aus dem mir dann die Wut herausgeholfen hat.
Also das „Gutachten“, nach 2 schlaflosen Nächten, am 16. 10. per Email von der PVA angefordet, da hat man ja ein Recht dazu…..

Was ich dann bekommen habe, war nicht das „Gutachten“, sondern am 20. 10. eine Einladung zu einer weiteren Untersuchung in der PVA:
„Auf Grund der neurologisch-psychiatrischen Begutachtung (Was für eine Begutachtung, verdammt nochmal?) hat sich die Notwendigkeit der Durchführung einer psychodiagnostischen Untersuchung ergeben“

Am 24. 10. nach der Schockstarre ein Anruf bei der PVA:
Auf die Frage nach dem Gutachten, wurde mir erklärt, es sei noch nicht verfügbar und nicht im System. Merkwürdig, nachdem sich die PVA bei ihrer Ladung, ja genau auf dieses Gutachten bezogen hat… Ich bekomme das Gutachten so schnell als möglich zugesendet, war das Versprechen.
Auf die Frage, warum ich nach dieser „Begutachtung“ noch eine Untersuchung brauche, war die Antwort:“Beschluss der Kommission.“

“Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.” (Bertolt Brecht)

Nachdem am 8. 11. das dubiose Gutachten immer noch nicht aufgetaucht ist, habe ich einen eingeschriebenen Brief geschickt.

So, die psychodiagnostischen Untersuchung war am 16. 11.
Für mich ein Riesenaufwand, sowohl zeitlich, als auch psychisch. Zugfahrt, überfüllter Bahnhof, Großstadt, – das ist für jemanden, der das Haus kaum verlässt, eine Tortur.
Die sogenannte psychodiagnostische Untersuchung sah so aus: Ich wurde vor einem PC gesetzt und musste etliche male das selbe Spiel spielen: Eine Strecke nachfahren – grüne Taste links, rote Taste rechts…. Ein Computerspiel für Vorschulkinder? Danach 1/2 Stunde warten und dann sollte ich erzählen, wie es beim Gutachter war. Keine Frage über mein Befinden.
War der merkwürdige Test nur dazu da, um dem Gutachten von Dr. W. den Anschein von Professionalität zu geben? Bin ich selbst schuld, weil ich gleich Mißtrauen gezeigt habe? Ich bin verunsichert.
Ja, es ist der 16. 11. Am Ende des Monats läuft die Pension aus und ich habe immer noch keine Ahnung, was mit mir passiert. Die Situation ist unerträglich. Total ausgeliefert an Personen, die keine Ahnung von mir haben. Die Schreiben derer, die mich und meine Krankheit seit Jahren begleiten, haben scheinbar gar keinen Wert.

18. 11.: Ein Schreiben von der PVA:
„Das Gutachten von Dr. W. wird erst nach Durchführung der psychodiagnostischen Untersuchung erstellt.“ Aha, die PVA bestellt ein Gutachten bei einem Arzt. Der bestellt dann ein Gutachten von der PVA, um ein Gutachten schreiben zu können. Irgendwas ist da merkwürdig…
Mal die Homepage von Dr. W. besucht. Dort steht:
„Gutachterliche Tätigkeit als gerichtlich beeideter Sachverständiger und für die Pensionsversicherungsanstalt sowie BBRZ.“ Ja, sowas hab ich mir schon gedacht. Also scheinbar kein unabhängiger Gutachter. Gutachter erhalten ihre Zertifizierung von einem Verein der PVA (ÖBAK), erhalten ihre Aufträge und ihren Lohn von der PVA… – was soll man davon halten? Und ich frage mich:“Wie kann man es schaffen, als Gutachter für PVA, BBRZ und Gericht zu arbeiten und gleichzeitig eine Praxis betreiben und Oberarzt an einer Klinik zu sein? Nebenbei ist der Herr scheinbar auch noch als Referent unterwegs. Leidet da nicht die Qualität der Arbeit darunter?“

Erstellt ein Arzt neben seiner Haupttätigkeit noch zehn oder mehr Gutachten pro Monat,
müssen diese zwangsläufig oberflächlich und auf dem Niveau von Willkürentscheidungen bleiben.
(Andreas Broocks, Professor an den Helios-Kliniken Schwerin)

Und wenn Herr Dr. Gerold W. Als Gutachter für PVA und Gericht arbeitet: „Hat sich da bei Gericht noch niemand Gedanken wegen Befangenheit gemacht?
Nur mehr 12 Tage bis zum Auslaufen der Pension. Immer noch nicht klar, ob ich zum Gericht muss, ob ich um Pensionsvorschuss ansuchen muss, wie es weitergeht…

Wie mir gesagt wurde, haben der Chefarzt der PVA und der Gutachter meinen Fall besprochen und entschieden, mich noch länger zu quälen, bzw diesen merkwürdigen Test anzuordnen. Genau das ist ein so erbärmliches Zeichen dieser Zeit. Es wird von den Mächtigen nicht mehr mit den Leuten gesprochen, sondern nur mehr über sie. Über die allgemeine Verbitterung wird sich dann gewundert. Ich halte das nicht für sehr intelligent.

Am 29. 08. hab ich den Antrag auf Weitergewährung der Berufsunfähigkeitspension verschickt. Heute ist der 21. 11. Jetzt sind es bald 3 Monate der Ungewissheit, der Angst und dem Gefühl der absoluten Hilflosigkeit. Warten mit dem Rücken zur Wand… Ausgeliefert einem unmenschlichen, undurchschaubaren Apparat.

22. 11. Warte immer noch auf Post von der PVA. Lausche immer nach dem Postauto. Mein Magen rebelliert und die Nächte sind der Horror.. Ich hab eben bei der PVA angerufen: Der Befund ist immer noch nicht fertig. Es kann noch 1-3 Wochen dauern! Die Pension läuft aber in 1 Woche aus. Ich halte das nicht mehr aus.

27. 11.: 1. Advent. In der Vorweihnachtszeit (und auch danach) ist es natürlich besonders schwer, Fristen einzuhalten, und einen guten Anwalt zu bekommen. Für mich kommt dazu, dass ich den ganzen Rummel gar nicht aushalten kann und mich verkriechen will. Super Gutachter: Wenige Minuten für die Begutachtung, aber eine Ewigkeit für das Gutachten brauchen… Ob das Methode hat?

Für den Pensionswerber ist es kein Routinevorgang. Er hat nicht hundert Akten, sondern nur ein Leben. Und das wird durch willkürliche und ungerechte Behandlung in Verfahren vor der PVA und dem Sozialgericht schwerst beeinträchtigt und dauerhaft geschädigt.

(Aus der Broschüre „Ärgernis Pensionsverfahren„)

Was will die PVA erreichen mit dieser Quälerei?
Glaubt die PVA wirklich, man lebt freiwillig am Existenzminimum, oder darunter?
Denkt die PVA, ich schlucke das ganze Chemiezeugs mit Nebenwirkungen, damit ich dann in Armut leben darf?
Meinen die, die weitaus geringere Lebenserwartung von Beziehern der Berufsunfähigkeitspension, ist freiwillig gewählt?
Die Berufsunfähigkeitspension ist alles Andere, als ein Vergnügen, das man sich aussucht, und hat mit „sozialer Hängematte“ rein gar nichts zu tun.
Liebe Damen und Herren in Euren Glaspalästen: Was bezweckt Ihr wirklich mit dieser Schikane? Wollt Ihr Pensionsbezieher mit Absicht in den Selbstmord treiben?

Heute ist der 30. 11. und ich musste auf’s Arbeitsamt. Es war immer noch kein Bescheid da! Ich bin krank, wie immer, wenn der psychische Druck zu stark wird. Also musste ich diese Erledigung mit dem Taxi machen. Was ich auf dem AMS erfahren habe, schlägt dem Fass den Boden aus und erklärt auch die ewige Wartezeit bei der PVA: Der Vermittlungsschutz gilt nur 3 Monate. Danach werde ich wie jeder andere Arbeitslose behandelt und vermittelt. Wenn ich jetzt also Klage gegen die PVA einreichen muss, muss ich gleichzeitig dem AMS als arbeitsfähig zur Verfügung stehen. Ein klarer Widerspruch. Will ich nicht mit meiner Familie verhungern oder auf der Straße stehen, dann muss ich behaupten, ich sei arbeitsfähig. Damit habe ich aber kein Recht mehr auf die Berufsunfähigkeitspension. Sage ich aber die Wahrheit, nämlich, dass ich nicht arbeitsfähig bin, dann verliere ich alle meine Bezüge. Ja ich bin psychisch krank und habe Depressionen. Was aber sind dann diese Leute, die sich solche menschenverachtenden, perversen Gesetze ausgedacht haben? Das sind die wirklich kranken Gehirne!

Eben war der Briefträger da. Ein Schreiben von der PVA! Mir hat das Herz bis zum Hals geklopft! Das Schreiben war ein Fragebogen zur Ausgleichszulage….. Ein zehnseitiger Fragebogen, und eine Frist von 2 Wochen. Wollen die mich wirklich nur mehr verarschen?

Parteipolitisch ist die PVA fest in roter und schwarzer Hand. In der Hand einer sozialistischen Partei, die nicht sozial ist und einer christlichen Partei, die nicht christlich ist. Als Handlanger Ärzte, die Menschen krank machen, Ärzte, die Patienten von vornherein als Feind betrachten…

6. 12. und immer noch kein Bescheid. Ich denke, der Psychoterror hat Methode. Laut telefonischer Auskunft, liegt mein Akt noch beim Leistungsausschuss. Es ist kaum mehr auszuhaltenund ich überlege mich einweisen zu lassen…

15. 12. Noch immer kein Bescheid, aber telefonische Aufklärung: „Es schaut nicht gut aus“. Naja, nach so einer „Begutachtung habe ich mir das schon gedacht. Wenn man ein Wenig recherchiert, erfährt man nichts Gutes… Heute, nach dem „Weihnachtsschock“ hab ich keine Lust mehr, mich damit zu beschäftigen, aber ich halte Sie auf dem Laufenden!

23.12. Ja, die Weihnachtszeit ist auch die Zeit für Märchen. Wahrscheinlich hab ich deshalb auch das Gutachten mittlerweile bekommen. Unglaublich, dass sich ein studierter Mann so etwas auszustellen getraut. Ich werde das „Gutachten“ auf strafrechtliche Relevanz hin untersuchen lassen.

So, in wenigen Stunden beginnt das neue Jahr. Ein Jahr mit Gerichtsverfahren, ein Jahr mit neuen Gutachtern, ein Jahr, weit unter dem Existenzminimum, ein Jahr ohne Urlaub, ein Jahr der Demütigung ein Jahr mit wenig Chancen auf Besserung meines Zustands, ein Jahr beim AMS, ein Jahr mit großen Schwierigkeiten… Das Alles, weil ein PVA-Gutachter nicht richtig lesen kann? Dr. W. hat zwar die anderen Befunde und Gutachten brav aufgeführt, aber auch mit unglaublicher Phantasie gegen mich umgedeutet. Manche Menschen haben nur deshalb ein reines Gewissen, weil sie es nie benutzen…

Sind wir wieder so weit?
Sind wir wieder so weit?

Wir haben den 3. Jänner. Meine Lage wird immer besch….. Es fühlt sich an, als hätte ich eine Schlinge um den Hals, die langsam immer fester gezogen wird: Um überhaupt eine geringe Chance zum Überleben zu haben, musste ich beim AMS Notstandshilfe beantragen. (Pensionsvorschuss gibt es ja nicht mehr). Die Notstandshilfe beträgt ungefähr die Hälfte des Betrags, den ich vorher als Mindestpension erhalten habe. Allerdings erhält man vom AMS ja nur Zahlungen, wenn man arbeitsfähig ist. So zwingt mich der Staat jetzt zur Lüge! Ich werde gegen den Bescheid der PVA klagen und muss dort beweisen, dass ich NICHT arbeitsfähig bin. Für das AMS muss ich behaupten, ich sei arbeitsfähig…
Was meine Lage noch aussichtsloser macht: Ich bin durch meine lange Krankheit von der OÖGKK ausgesteuert. Das bedeutet: Wenn sich durch diese ganzen Schwierigkeiten, wie zu erwarten, mein Zustand so verschlechtert, dass ich in den Krankenstand gehen MUSS, dann erhalten meine Familie und ich keinen Cent!
Bedarfsorientierte Mindestsicherung kommt für mich auch nicht in Frage, da ich in einem eigenen Bungalow wohne, und das Amt sich dann in das Grundbuch schreiben würde. Ich lebe in dem Haus mit Frau und 3 Kindern. Damit wäre dann auch die Zukunft der Kinder gefährdet.
Wie kann es immer noch sein, dass durch ein Falschgutachten Existenzen zerstört werden?
Der Politik sind diese Missstände bekannt. Warum wird NICHTS dagegen unternommen?
Will die PVA Menschen mit Absicht in den Ruin treiben?

Immer mehr Betroffene werden von Gutachtern der PVA oder der Gerichte gedemütigt, weil AmtsärztInnen und GerichtsgutachterInnen durch ärztliche Befunde und Gutachten belegte Krankheiten einfach ignorieren oder „kleinschreiben“, um im Auftrag der Politik mit aller Gewalt die Pensionsquote zu senken. Selbst dann, wenn für Laien erkennbar ist, dass diese Menschen so krank sind, dass sie nie und nimmer einer Lohnarbeit nachgehen können.
Im „Kompetenzzentrum Invaliditätspension“ der PVA werden Gutachter im Modul „Wie erkenne ich Gefälligkeitsgutachten“ sogar darauf getrimmt, den normalen Ärzten und Gesundheitseinrichtungen zu misstrauen. Sie dienen nicht den PatientInnen, sondern der Staatsräson und den Wirtschaftsinteressen und missachten so die klassische MedizinierInnenethik.

(aktive-arbeitslose.at)

Haben Sie auch Probleme mit der PVA und merkwürdigen Gutachtern? Dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit mir auf! Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt und dienen zur Erstellung einer Gutachterdatenbank. Nur so kann man Muster und schwarze Gutachterschafe erkennen. DANKE!

3 Kommentare

  1. Auch ich habe Probleme mit der pva. Ich beziehe seit 7 Jahren wegen Depressionen und chronischen Schmerzen die i-Pension. Hatte nun wieder eine Untersuchung bzgl. Verlängerung. Der Arzt meinte ich bin ein Wrack. Ich wurde dann noch zu der Psychiaterin geschickt, was mir da passiert ist, ist unter jeder würde. Sie meinte warum es mir überhaupt so schlecht gehe, ich sehe gar nicht so aus. Ich sagte, Mein 1. Mann ist mit 40 Jahren an Krebs verstorben und mein jetziger mann hat auch wieder Krebs, darauf sagte sie, na und viele haben Krebs und ein jeder muss mal in die Kiste springen. Sie stach da in ein Trauma, ich war fassungslos und sprachlos, so zog sich das ganze mit weiteren beleidigungen hin, bis ich sagte, ich sage jetzt nichts mehr. Daraufhin meinte sie, dann bekommen sie jetzt noch einen Termin für einen psychologischen test
    Der Tag kam ich ging zum Psychologen bei der pva, der Mann hat mich kaum gegrüßt hat mir einfach 2 zettel in die Hand gedrückt und meinte das ist der erste test. Mir wurde nichts erklärt, musste mir erst alles durchlesen. Ich ging dann mit meiner Lösung zu ihm, er nahm sie wortlos. Des weiteren bekam ich ca. 13 Worte vorgesorgt die musste ich mir merken, dann wieder zum computer, die nächste Aufgabe durchlesen und wieder zurück zu ihm um die Wörter zu wiederholen, das zog sich schon über 1 1/2 Stunden hin, ich zitterte am ganzen Körper weil ich nicht belastbar bin, er meinte ganz abfällig warum ich zittere, ich sagte ich kann nicht mehr, ich fing zu weinen an und er meinte der test dauert jetzt noch eine Stunde. Ich sagte ich kann nicht mehr, verstehen Sie dass nicht, er meinte darauf hin, also sie verweigern den test, na dann hören wir halt auf.er schickte mich raus, alleine das ist schon ohne Verantwortung, einen psychisch labilen Menschen so fertig zu machen und ihn dann einfach wegschicken. Draußen bin ich dann zusammen gebrochen, zum Glück war mein mann da, da ging die Türe nochmals auf und der Mann meinte, sie müssen noch 2 Seiten fragen ausfüllen, das habe ich vergessen. Mein Mann wurde so wütend und hat ihm die Meinung gesagt. Darauf hin meinte er, ich kenne ihre Frau nicht, sie hat den test nicht schlecht gemacht, andere sagen gleich nichts verstehen oder verweigern.
    Ich war so fertig, dass mich mein mann stützen musste. Ich frage mich, wie das sein kann, dass man sowieso schon am Boden liegt und dann wird noch drauf gestiegen. Nach 2 Monaten, genau an dem tag, als meine Pension ausliefern, bekam ich den Bescheid mit einer Ablehnung. Darin stand mir ist es zumutbar im Büro zu arbeiten und ich habe keinen Anspruch auf reha Geld. So wie es aussieht, wird sich mein gesundheits Zustand nicht verschlechtern, sondern verbessern, . Bin 57 Jahre und eben seit 7 Jahren nicht mehr im Beruf, wer soll mich nehmen. Lebe nur mehr mit starken Schmerzmitteln um den tag so halbwegs zu überstehen. Habe 7 bandscheiben Vorfälle und schwere psoriasis Arthrose, nehme 15 Tabletten am tag, aber ich bin arbeitsfähig, ein Hohn, wo soll das hinführen,. War nach dieser Schikane und der Absage der wetergewährung wieder in der Landes Nervenklinik , das fünfte mal in den 7 Jahren, aber ich bin arbeitsfähig.

    1. Danke, dass Sie Ihre Erfahrung mit uns geteilt haben. Es tut mir leid, wenn auch Sie Opfer dieser Ungerechtigkeit geworden sind. Für Menschen, die einfach nicht mehr können, gibt es keine Menschlichkeit mehr. Ausgerechnet Ärzte, die dafür da wären, Menschen zu helfen, lassen sich von einer menschenverachtenden Politik instrumentalisieren. Für mich ist das Korruption…
      Ich wünsche Ihnen Alles Gute!

  2. Hallo Tom ich habe ein ähnliches Problem mit der PVA und einen Gutachten bzw. Chefärztliche Stellungnahme und würde mich gerne mit Ihnen unterhalten!
    Bitte senden Sie mir eine @mail wie ich sie kontaktieren kann! Ich würde mich freuen wenn ein Gespräch zustande kommen würde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Werdan Alexander

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